News - Zeitungsbericht von Jänner - Februar  2021

Liebe  Ehrenmitglieder, Freunde und Mitglieder der Berghoamat!

 

 Unseren Ehrenmitgliedern, Mitgliedern und Freunden möchten wir auf diesem Wege nochmals ein gutes, möglichst gesundes und Neues Jahr wünschen. Möget Ihr vom Corona-Virus verschont bleiben und möge sich die allgemeine Situation soweit bessern und stabilisieren, dass wir unser Vereinsleben wieder aufleben lassen können. Wie ja allgemein bekannt, mussten wir ab dem Frühjahr alle Veranstaltungen absagen. Die Tanzgruppe war in ihrem Probenprogramm immer wieder eingeschränkt und für die Theatergruppe ging am 8. März 2020 zum letzten Mal der Vorhang zu und seitdem nicht mehr auf. Wir sind auch derzeit nicht in der Lage, neue Vorhaben zu organisieren, da es uns aufgrund der momentanen Situation und der von der Regierung gesetzten und sich auch immer wieder ändernden Maßnahmen nicht möglich ist, längerfristig und sicher zu planen. Und dies alles, wo geplant war, im Jahr 2021 das 70-jährige Bestehen unseres Vereines zu feiern.

 

Aus diesem Grunde wird in unseren Beiträgen zu diesem Mitteilungsblatt ein kurzer fünfteiliger  Rückblick auf diese siebzig Jahre erfolgen. Das soll einerseits Interessierten unsere Aufgaben und unser Wirken näher bringen, andererseits bei unseren Mitgliedern Erinnerungen wecken und ihr Wissen um unseren Verein auffrischen bzw. vielleicht sogar erweitern.

 

70 Jahre Berghoamat (Teil 1)

 

Nachdem sich eine Gruppe von Menschen mit gleichen Interessen unter dem späteren Tiroler Gründungsobmann Sepp Aschenwald zusammengefunden hatte, wurde am 17.Juli 1951 ein Verein mit dem Namen „Geselligkeitsverein Berghoamat“ angemeldet. Am 15. August desselben Jahres fand die erste Generalversammlung des Vereines mit 21 Mitgliedern statt. Das Vereinsabzeichen wurde nach einer Idee von Friedrich Vogel entworfen und angefertigt. Das Gründungsfest des „Geselligkeitsvereins Berghoamat“ fand dann am 29.September 1951 im Restaurant Fuchs, Wien 3, Rennweg statt. Fast dreißig Jahre später wurde in einer außerordentlichen Generalversammlung am 10. September 1980 der Vereinsname auf „Trachtenverein Berghoamat“ geändert.

 

Was aber sollte Sinn und Zweck dieses Vereines damals sein und vor allem was heute? Dazu ein Blick in die Vereinsstatuten, wo als Vereinszweck folgende Punkte angeführt sind: Pflege des Brauchtums und der Trachten durch Teilnahme an Trachtenumzügen und Trachtenbällen, Pflege von Volkstänzen und Durchführung von Volkstanzveranstaltungen, Veranstaltung von Unterhaltungen, Versammlungen und Vorträgen, Pflege der Theaterkultur durch Aufführung von Theatervorstellungen, Unterstützung bedürftiger Mitglieder. Diesen Zielen fühlten sich die Obmänner Sepp Aschenwald (1951 - 1984), Herbert Frycak (1984 – 1985), Walter Kropik (1986 – 2008) ebenso stets verpflichtet wie unser derzeitiger Obmann Walter Wiedrich.

 

Der Trachtenverein Berghoamat ist mit seinen derzeit rund 130 Mitgliedern ein relativ kleiner Verein, der sich selbst erhalten muss (Obmann Walter Wiedrich sagt gerne: „klein aber fein“) und bekommt keinerlei Unterstützungen außer über Ansuchen und Vorlage des Spielplanes der Theatergruppe einmal jährlich eine Subvention seitens BASIS.KULTUR.WIEN, die aber nicht einmal die Miete des Theatersaales für eine Produktion abdeckt. Umso mehr kann der Verein auf seine Leistungen stolz sein – darüber aber ein andermal. Es gilt das Geschaffene zu erhalten und vielleicht neue Ideen zu verwirklichen – gerade jetzt in dieser für alle Lebensbereiche schwierigen Zeit. Hier sind wir aber bei einem Problem, an dem heute viele Institutionen leiden. Wir brauchen die Jugend. Es ist unsere Aufgabe, der Jugend zu vermitteln, dass es ein positives Erlebnis sein kann, sich ein gemeinsames Ziel zu setzen und dieses auch gemeinsam zu realisieren. Sei diese Aufgabe nun z.B. eine Tanzvorführung, eine Theateraufführung oder eine karitative Aufgabe. Wir benötigen aber nicht nur Jugend, wir brauchen überhaupt Menschen, die bereit sind, für eine Gemeinschaft etwas kostenlos zu tun, damit man selbst, aber auch der/die andere in dieser Gemeinschaft trotz der sich ergebenden gruppendynamischen Reibungsflächen Geborgenheit, Freude und Verständnis finden kann. So hoffen wir, dass sich immer wieder Menschen für die Aufgaben unseres Vereines interessieren und dadurch dessen Weiterbestehen auf Jahre hinaus sichern. (Fortsetzung folgt)

 

Wir trauern

 

… um unser langjähriges Mitglied Frau Margarethe Schwarz. Seit 1986 gehörte sie unserer Gemeinschaft an, hat unseren Verein unterstützt und besuchte immer unsere Theatervorstellungen, zuerst mit ihrem Gatten, nach dessen Tod mit ihrer Freundin - solange sie nur irgendwie konnte. Nun ist sie nach langer und schwerer Krankheit Ende November von uns gegangen. An dich, Margarethe, werden wir uns immer wieder gerne erinnern, vor allem Dank für deine jahrzehntelange Treue, die du uns erwiesen hast - unser Mitgefühl gehört aber jetzt deinen Angehörigen.

 

….um unser Ehrenmitglied Frau Wilhelmine TAMPIER, die vor kurzem aus unserer Mitte abberufen wurde. „Mimi“, wie sie im Verein liebevoll genannt wurde, ist 1966 unserer kleinen Gemeinschaft beigetreten. In ihren jungen Jahren war sie aktiv in der Tanz- und in der Trachtengruppe tätig. So widmete sie zusammen mit ihrem Gatten Andreas, der auch lange Zeit Fahnenträger und Trachtengruppenleiter war, und mit ihren Kindern Andreas, Brigitte und Robert einen Großteil ihrer Zeit in vielfältiger Weise unserer Gemeinschaft. Liebe Mimi, wir danken dir für die schöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften. Gedanken – Augenblicke – sie werden uns immer an dich erinnern und uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.
Unser Mitgefühl gehört euch – Robert und Brigitte.

 

Geburtstage

 

 All jenen, die im Jänner oder Februar ihren Geburtstag feiern, gratulieren wir an dieser Stelle  ganz herzlich.
Besonders hervorheben möchten wir aber folgendes Geburtstagskind, das bald einen besonderen Ehrentag begehen kann:
Frau Susanne Kellner, die seit 2018 Mitglied unserer Gemeinschaft ist, wird am 16.02.2021 einen runden Geburtstag feiern, nämlich ihren Sechziger. Aus diesem Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen noch viele gute und zufriedene Jahre!

 

Nicht vergessen sind unsere kranken Mitglieder und Freunde, denen wir auf diesem Wege baldige Genesung wünschen.

 

                                                                           Mit lieben Grüßen an alle,
                                                                                 die Vereinsleitung