News - Zeitungsbericht von Jänner - Februar  2022

Liebe  Ehrenmitglieder, Freunde und Mitglieder der Berghoamat!

 

Allen unseren Ehrenmitgliedern, Mitgliedern und Freunden wünschen wir hiermit nochmals ein gutes, möglichst gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.
Möget Ihr von COVID-19 verschont bleiben - allen, die an diesem Virus erkrankt sind oder waren, wünschen wir auf diesem Wege vollständige Genesung!

 

Wieder einmal hoffen wir, dass die gesellschaftliche Solidarität zunimmt und schlussendlich ausreicht, dass sich die allgemeine Situation soweit bessert und stabilisiert, um wirklich zu einem fast normalen täglichen Leben zurückzufinden. Dann könnten wir auch unser Vereinsleben wieder in gewohnter und nicht durch Hygienemaßnahmen eingeschränkter Weise praktizieren. Vielleicht ist es uns dann doch möglich, die Feierlichkeiten anlässlich des 70-jährigen Bestehens unseres Vereines in seinem 71.Jahr zu begehen.

 

 

Generalversammlung

 

Am 16.10.2021 fand die aufgrund der Pandemie schon überfällige Generalversammlung unter Einhaltung der 3G-Regel statt. Die Abhaltung war notwendig geworden, um als Verein weiter bestehen zu können. Nach den Berichten des Obmannes, der Theatergruppenleiterin, des Tanzgruppenleiters, des Veranstaltungsleiters und der Kassierin wurde der alte Vorstand über Vorschlag des  Rechnungsprüfers durch die anwesenden Mitglieder entlastet. Im Anschluss daran fand die Wahl des neuen Vorstandes statt, der folgende Personen umfasst:

 

 

Vorstand:

 

Obmann: Walter Wiedrich
Obmann-Stellv: Herbert Haupt
Kassierin: Rosemarie Klemisch
Kassierin-Stellv: Nina Titze
Schriftführer: Alfred Poliwka
Schriftführer-Stellv: Günter Dujmovits
Theatergruppe: Christa Wiedrich
Theatergruppe-Stellv. Christian Preiszler
Tanzgruppe: Sepp Lindner
Tanzgruppe-Stellv. Markus Lindner
Trachtengruppe: Herbert Haupt;
Veranstaltungsleiter und Sekretariat: Harald Painschab

 

Als Verbandsdelegierte wurden Walter Wiedrich und Sepp Lindner, als
1. Rechnungsprüfer Makaya Gerlach und als 2. Rechnungsprüfer Karl Zalesak bestellt.

 

 

Tanzgruppe

 Bei der Generalversammlung berichtete Tanzgruppenleiter Sepp Lindner, dass es durch die Pandemie sowohl bei der Probenarbeit als auch bei den öffentlichen Auftritten zu einer Unterbrechung kam. Nun wird zeitweise situationsbedingt in etwas modifizierter Form geprobt. Kontakt unter den Angehörigen der Tanzgruppe gab und gibt es aber jederzeit. In St. Georgen im Walde im Mühlviertel hat die Tanzgruppe ein Tanzseminar besucht, welches auf Wunsch der Teilnehmer 2022 wiederholt werden soll.
Sepp Lindner leitet nun zehn Jahre lang die Tanzgruppe, wofür ihm vom Verein gedankt wurde. Er selbst dankte dem Musiker Gerd Titelbach und seinen tanzfreudigen Tanzgruppenmitgliedern für die Unterstützung. Trotz der momentan schwierigen Zeiten blickt er mit Zuversicht in die Zukunft.

 

 

Theater

 Auch Christa Wiedrich hielt  bei der o.e. Generalversammlung einen Rückblick auf die letzten eineinhalb Jahre und führte unter anderem aus, das sich für die Theatergruppe am 08.03.2020 im Theatersaal der Komenskyschule der Vorhang nach der letzten Aufführung des Kriminalstückes „Das indische Tuch“ geschlossen hat und seither aufgrund der Pandemie nicht mehr aufgehen konnte. Zwischendurch habe man gehofft, im Frühjahr 2021, dann im November 2021 wieder spielen zu können - diese Hoffnungen haben sich aber nicht erfüllt. Anlässlich des Jubiläums „70 Jahre Berghoamat“ waren Aufführungen des Lustspiels „Pension Schöller“ geplant, aber aufgrund der von der Regierung jeweils gesetzten Maßnahmen, Vorschriften und Rahmenbedingungen bezüglich Covid - Pandemie nicht möglich gewesen. Unter Berücksichtigung geringerer Einnahmen durch das stark verminderte Platzangebot, unserer niedrigen Kartenpreise und der anfallenden Kosten (Saalmiete, Kostümausleihe usw.) konnte eine kostendeckende Produktion nicht auf die Beine gestellt werden. Derzeit plane man, im März 2022 „Pension Schöller“ zu spielen und zwar am
Fr. 04.03.22, Sa. 05.03.22, So. 06.03.22, Sa. 12.03.22 und So. 13.03.22.

 

Zum Inhalt:
Ladislaus Robitschek möchte nur allzu gerne einmal eine Nervenklinik von innen sehen. Weil das nicht zu machen ist, führt ihn sein Neffe Alfred in den Familienbetrieb „Pension Schöller“ und lässt ihn im guten Glauben, dass es sich dabei um eine Irrenanstalt handelt. Zugegeben, etwas sonderbar sind die Gäste der Pension durchaus. Zahlreiche Sonderlinge wie zum Beispiel Leo Schöller, dessen übermächtigem Drang zur Bühne sich tückisch ein Sprachfehler in die Quere legt – spricht er doch statt einem „L“ stets ein „N“ aus – begeistern Ladislaus Robitschek. Da Ladislaus alle Anwesenden für Patienten hält, kommt es zu turbulenten Szenen, denn die Grenze zwischen Normalität und Wahnsinn verläuft fließend. Entnervt zieht er sich schließlich in sein Landhaus zurück, doch die Geister, die er rief, wird er nicht los und um ein Haar ist er selbst reif für eine Anstalt….
Mit seiner Bearbeitung der „Pension Schöller“ hat Hugo Wiener das Publikum der Kammerspiele in mehr als 152 Vorstellungen amüsiert.

 

 

Geburtstage

 All jenen, die im Jänner oder Februar ihren Geburtstag feiern, gratulieren wir an dieser Stelle  ganz herzlich.
Besonders hervorheben möchten wir aber folgendes Geburtstagskind, das bald einen besonderen Ehrentag begehen kann:
Frau Barbara Dujmovits, die seit 2003 Mitglied der „Berghoamat“ ist und in unserer Tanzgruppe sich engagiert einbringt, wird am 07.01.2022 einen runden Geburtstag feiern, nämlich ihren Sechziger. Aus diesem Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen noch viele gute und zufriedene Jahre!  
                                                                                                                                                                                                                        

Wir Trauern

 Im November erreichte uns die Nachricht, dass Frau Elisabeth Exinger verstorben ist. In der November/Dezember - Ausgabe dieses Mitteilungsblattes hatten wir noch zu ihrem bevorstehenden 90. Geburtstag gratuliert, den sie am 6.12.2021 begehen sollte. Dies war ihr leider nicht mehr gegönnt. Wir haben ein langjähriges Mitglied verloren, ist sie doch bereits im November 1961 - also vor 60 Jahren - unserem Verein beigetreten. Sie war auch Trägerin unseres silbernen Ehrenzeichens. Elisabeth, danke für deine Unterstützung und Treue zu unserer Gemeinschaft. Den Hinterbliebenen und Angehörigen aber möchten wir auf diesem Wege unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen.

 

Zum Schluss senden wir noch unseren kranken Mitgliedern und Freunden herzliche Genesungswünsche.

 

                                                                           Mit lieben Grüßen an alle,
                                                                                 die Vereinsleitung