News - Zeitungsbericht von September - Oktober 2019

Liebe  Ehrenmitglieder, Freunde und Mitglieder der Berghoamat!

 Hoffentlich haben die vergangenen Sommermonate für jede(n) ein wenig Entspannung und Erholung gebracht. Nun aber steht bald der Herbst vor der Tür und für uns beginnt im Verein in diesen Wochen das neue Arbeitsjahr. Mit den folgenden Zeilen wollen wir Euch allen rückblickend und vorausschauend ein paar Informationen zukommen lassen, die sich sowohl auf unser Vereinsleben als auch auf unseren Theaterbetrieb beziehen.

 

Kurz vor Redaktionsschluss zu dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes erreichte uns die traurige Nachricht:

Unser Ehrenobmann WALTER KROPIK ist nicht mehr.

 Am 2. August 2019 ist unser Ehrenobmann Walter KROPIK im 85. Lebensjahr für immer von dieser Erde abberufen worden.

Walter Kropik, Bankangestellter, verheiratet mit seiner Elfi, wurde am 28. Mai 1935 in Wien geboren. Sein Name ist schon seit 1952 mit unserer „Berghoamat“ verbunden, denn mit 16 Jahren holte ihn Sepp Aschenwald als Akkordeonspieler zu unserem Verein. In der Folge war er Mitglied der Tanzgruppe, Delegierter beim Verband österr. Bundesländer- und Heimatvereine, Kontrollor, Leiter der Tanzgruppe und schließlich Obmann unseres Vereines.
22 Jahre – von 1986 bis 2008  - führte er den Verein mit seiner besonnenen und ruhigen Art, die von allen geschätzt und geachtet wurde. Immer an seiner Seite seine dann im Dezember 2015 verstorbene Elfi, die mit viel Geduld und Verständnis wesentlich dazu beigetragen hat, dass es zu diesem langen und erfolgreichen Wirken kommen konnte.
Er hat es sich – wie auch seine Vorgänger – zum Ziel gemacht, das ihm anvertraute Erbe zu erhalten und zu pflegen. Seine besondere Zielsetzung galt vor allem der Jugend und sein Ausspruch  „Heute kann die Jugend nicht ohne uns sein, morgen können wir nicht ohne Jugend sein“ wurde zu seinem Markenzeichen. Anlässlich seines Ausscheidens als Funktionär wurde Walter Kropik vom Präsidenten des Verbandes österr. Bundesländer und Heimatvereine zum Ehrendelegierten ernannt – eine Auszeichnung, die bisher nur wenigen Mitgliedern zuteil wurde.
Das  „Dankeschön der Berghoamat“ konnte im Gegensatz zu seinen Verdiensten nur symbolisch sein. Walter Kropik wurde zum „Ehrenobmann auf Lebenszeit“ ernannt. Die höchste Auszeichnung, die der Verein zu vergeben hat.
Was er in den mehr als 67 Jahren Vereinszugehörigkeit geleistet hat, zeigt die eine Seite des Verlustes, die andere Seite ist, dass uns Dank und Erinnerung an viele schöne Stunden bleiben.
Lieber Walter, wir danken dir für die Treue und Aufgeschlossenheit, die du unserer Gemeinschaft bis zuletzt entgegengebracht hast und für die jahrelange Arbeit in unserem Verein. Wir werden dich sehr vermissen!
 

Theatergruppe

Theaterrückblick:

Wir freuen uns, dass wir wieder ein neues Vereinsmitglied begrüßen können, nämlich Herrn Mischa Wanker. Er spielt schon über ein Jahr bei uns und soll weiterhin unsere Theatergruppe verstärken. Herzlich willkommen!

Am 26.04.2019 ging der Vorhang zur letzten Produktion der Spielsaison 2018/2019 zum ersten Mal auf – nein, stimmt nicht, denn in der Inszenierung unseres Regisseurs und Darstellers Wolfgang Tschapka war der Vorhang schon auf, die Darsteller waren schon auf der Bühne und plauderten, was einige unserer Zuschauer beim Betreten des Theatersaales verwirrte. Gespielt wurde „Bonjour!“ oder „Könnten wir bitte beim Text bleiben?“ von Katrin Wiegand.
Eigentlich ein verrücktes Stück. Für die Akteure war es auch nicht einfach umzusetzen. Sie mimten nämlich die Schauspieler(innen) einer Theatergruppe, die im ersten Akt Probe für eine französische Komödie haben, im zweiten Akt ist die Generalprobe und im dritten die Premiere. Die sich professionell gebenden Schauspieler(innen) sind aber nicht so professionell, wie sie glauben, und jubeln ihre persönlichen Befindlichkeiten schamlos den Figuren, die sie spielen sollen, unter. Wolfgang Tschapka (auch im Stück der Regisseur) versucht zu retten, was zu retten ist. Aber die Generalprobe geht daneben und bei der Premiere wird es noch schlimmer: Die Schauspieler(innen) ändern hemmungs- und rücksichtslos ihren Text und lassen ihren persönlichen Frustrationen freien Lauf. Da mussten auch die Zuschauer aufpassen, dass sie am Ball bleiben, denn jede(r) Schauspieler(in) mimte eine Doppelrolle, nämlich die im „täglichen Leben“ und die in der zu spielenden französischen Komödie. Und die  gesprochenen Texte wechselten rasant zwischen den tatsächlichen Texten der Komödie und den Texten aus dem „täglichen Leben“.
Außer dem schon erwähnten Regisseur wirkten mit:
Mischa Wanker, Cordula Dietl, Andreas Eher, Katrin Ederer, Elisabeth Maria Surböck, Alfred Poliwka und Daniela Schiller, die sich im Laufe des Geschehens mit der Darstellung ihrer Rollen als Hauptdarstellerin entpuppte.
Eigentlich ein verrücktes Stück - einmal etwas ganz anderes. Von den Akteuren aber wieder zu einem Erfolg gebracht, wovon der Applaus zeugte. Nicht zu vergessen: Günther Greilinger als Techniker, er war der einzige, der wirklich der war, der er ist.

 

Theatervorschau:

Die Spielsaison 2019/2020 eröffnen wir mit der Kriminalkomödie „Keine Leiche ohne Lily“ von Jack Popplewell, Regie Christl Wiedrich.

Vorstellungen sind am:
Freitag,            08.11.2019, 19:30 Uhr
Samstag,         09.11.2019, 19:00 Uhr
Sonntag,          10.11.2019, 16:00 Uhr
Samstag,         16.11.2019, 19:00 Uhr
Sonntag,          17.11.2019, 16:00 Uhr

Zum Inhalt:

Die Raumpflegerin Lily Pfeiffer findet in dem Büro, das sie abends noch zusammenräumen soll, eine Leiche. Im ersten Schreck läuft sie davon. Als sie zurückkommt, findet sie die Leiche an einem anderen Ort – und dann, als die Polizei eintrifft, ist der Tote überhaupt verschwunden. Lily hat es schwer zu beweisen, dass sie nicht den Verstand verloren hat.........

Die Vorstellungen finden wie immer im Theatersaal der Komenskyschule, 1030 Wien, Sebastianplatz 3 statt.
Kartenbestellungen sind unter  01/606 81 24  bzw.  0676/586 33 85 (Frau Rosemarie Klemisch)  oder per E-Mail unter r.strasser@mailbox.org  bzw.  criwi@gmx.at möglich. Wir freuen uns über Ihre Bestellung. Restkarten erhalten Sie an den Aufführungstagen an der Theaterkasse.

Veranstaltungen

 Veranstaltungen - Rückblick:

 

Unser heuriger Ausflug fand am Sonntag, den 16.06.2019 statt. Die erste Etappe führte uns mit dem Bus ins wunderschöne Mostviertel nach Kienberg-Gaming. Dort stiegen wir in die Ybbsthalbahn, den „Ötscherland-Express“,  um und fuhren mit dieser tollen Museumsbahn über wirklich historische Brückenkonstruktionen nach Lunz am See. Hier erwartete uns im Restaurant Zellerhof unser Mittagessen. Danach ging es zu einer ½ stündigen Bootsrundfahrt und auch zum persönlichen Flanieren am Lunzer See blieb noch genügend Zeit. Hernach fuhren wir dann wieder mit dem Bus Richtung nach Hause, machten aber beim Mostheurigen Moderbacher in Obergrafendorf noch einen Halt, wo wir den Ausflug gemütlich ausklingen lassen konnten. Unserem Harald ist es auch heuer gut gelungen, dass wir einen sehr schönen Ausflug hatten und auch keine  langen Busfahrten auf uns nehmen mussten. Lieber Harald, wieder vielen Dank für Ziel- und Programmauswahl sowie für deine damit verbundenen organisatorischen Arbeiten.

Veranstaltungen - Vorschau:

 

Die heurige Jahresvereinsfeier im Imperial Riding School Renaissance Vienna Hotel findet am 12.10.2019 statt, Einladungen ergehen noch gesondert.

Tanzgruppe

 Die „Kaltentaler“, ein Trachtenverein aus Bidingen in Bayern, besuchen im Herbst Wien und haben über das Internet die Homepage unseres Vereines gefunden und über Romana Strasser Kontakt zum Tanzgruppenleiter Sepp Lindner aufgenommen. Ein Kennenlernen für einen weiteren Kontakt ist im Schutzhaus Ameisbach geplant.

 

Geburtstage

An dieser Stelle gratulieren wir nun allen Mitgliedern, die im September oder Oktober ihren Geburtstag feiern. Alles, alles Gute!

 

Besonders hervorheben möchten wir aber folgende „Runde Geburtstagskinder“, es sind diesmal zwei: Am 18. September kann Frau Helga Zeiss, die seit 2002 unserem Verein angehört, ihren 80.Geburtstag begehen. Wir wünschen alles Gute, vor allem aber noch etliche erfüllte und aus gesundheitlicher Sicht erträgliche Jahre.
Ebenso wird Frau Ingrid Kaut am 29.September ihren Achtziger feiern. Sie hält schon seit 1956 unserer Gemeinschaft die Treue, ist also Mitglied seit den ersten Jahren unseres Bestehens. Sie hat auch immer rege am Vereinsleben teilgenommen und zu diesem beigetragen. Heute noch besucht sie regelmäßig unsere Theateraufführungen und organisiert für uns obendrein eine nicht unbeachtliche Zahl an Zuschauern. Vielen Dank für dein Engagement und noch viele gute und zufriedene Jahre.

 

Zuletzt senden wir Euch allen noch liebe Grüße, unseren kranken Mitgliedern und Freunden aber wünschen wir viel Kraft und Zuversicht.

Bis zum nächsten Wiedersehen
                                                                           Die Vereinsleitung