News - Zeitungsbericht von Jänner - Februar  2023

Liebe  Ehrenmitglieder, Freunde und Mitglieder der Berghoamat!

 

Wieder einmal sind wir in ein neues Jahr gegangen, diesmal begleitet von verschiedenen großen Krisen. Ist es nun die Pandemie, der Krieg in der Ukraine, die Energiekrise oder die anhaltende  Inflation - alles zusammen eine schwierige Lage, die jedem von uns mehr oder weniger zu schaffen macht. Dennoch wollen, ja müssen wir aus dieser Situation heraus auf eine gute Lösung all dieser Probleme hoffen. So wünschen wir allen unseren Ehrenmitgliedern, Mitgliedern und Freunden hiermit nochmals ein gutes Neues Jahr.

 

Theater

Wie schon bekannt, hat Covid-19 der Theatergruppe und damit dem Verein einen argen Schlag verpasst. Nun ist es doch gelungen, sozusagen im dritten Anlauf, das Lustspiel „Bei Tag und bei Nacht“ von Fritz Eckhardt, Regie Christa Wiedrich, am 28., 29. und 30.Oktober sowie am 5. und 6.November 2022 zur Aufführung zu bringen. Es war schon ein Wagnis, wurde doch nur sechs Mal geprobt, um das Ansteckungsrisiko unter den Schauspielern auch auf diese Art zu reduzieren. Dadurch bewiesen aber auch alle Agierenden, wie sie auf einander eingespielt sind.
Vor Beginn jeder Vorstellung begrüßte diesmal unser Obmann Walter Wiedrich von der Bühne aus das Publikum und dankte für die bewiesene Treue, sodass es möglich ist, weiter an neue Inszenierungen zu denken - bereits dafür gab es Applaus vom Publikum.
Im Handlungsablauf des Stückes, das in der Wiener Vorstadt zu jener Zeit spielt, als Gaskassiere und Gaskontrollore noch regelmäßig in die Häuser bzw. Wohnungen kamen und das Untermietertum Hochblüte hatte, konnte Violetta Storch als Mary Sardou alias Mizzi Sedlacek einerseits ihre komödiantischen Fähigkeiten voll zeigen, anderseits erinnerte sie in ihrer Rollengestaltung an ihre Zeit im Staatsopernballett. Christian Preiszler gab ihren Mann und zeichnete ihn in Wort und Bewegung so milieuecht, als käme er direkt aus einem ehemaligen Favoritner Gemeindebau - besonders stark in den Szenen, wo man intimes Techtelmechtel erwartete oder wenn es um Fußball ging. Isabella Wiedrich spielte herzerfrischend natürlich die couragierte, hilfsbereite Nachbarin, die vom Zimmervermieten lebt und versucht, dabei ihr Glück zu finden, was ihr aber nicht gelingen will. Herbert Haupt gestaltete den aktuellen Liebhaber von Mary; es gelang ihm, den gesellschaftlichen Unterschied zu ihr in den verschiedensten Situationen mit Besonnenheit, manchmal bis zu arroganter Überheblichkeit herauszuarbeiten. Michael Thauer spielte als Gaskassier, Feuerwehrmann und Fußballer das Mama-Bubi - zwischen Schüchternheit und Sturm und Drang wechselnd - voll aus. Der Polizist wurde von Alfred Poliwka abwechselnd hilfsbereit, stur und auch etwas dämlich gebracht, wofür das Publikum dankbar lachte. Alles in allem eine gelungene Wiederaufnahme des
Spielbetriebes unserer Theatergruppe - was auch der Applaus am Ende der Vorstellungen bewies.

 

 

Generalversammlung und vorweihnachtliche Vereinsfeier

Da zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses für diese Ausgabe des Mitteilungsblattes sowohl unsere Generalversammlung 2022 als auch die vorweihnachtliche Vereinsfeier noch nicht stattgefunden haben, können wir über deren Verlauf erst in der nächsten Ausgabe berichten.

 

Geburtstage

 

All jenen, die im Jänner oder Februar ihren Geburtstag feiern, gratulieren wir an dieser Stelle  ganz herzlich.


Besonders hervorheben möchten wir aber folgende Geburtstagskinder, die bald einen besonderen Ehrentag begehen können:
Ihren 70. Geburtstag kann Frau Brigitte Schreuer am 17.01.23 feiern. Sie ist seit 2006 Mitglied der Berghoamat und gehörte unserer Tanzgruppe an. Bei unseren Veranstaltungen, seien dies nun die Theateraufführungen, Ausflüge oder einfach Treffen im Vereinsheim, ist sie immer wieder dabei. Vielen Dank für die Treue und Unterstützung und noch viele gute und zufriedene Jahre!

 

Zu ihrem unglaublichen 80. Geburtstag am 29.01.23 gratulieren wir unserer Kassierin Frau Rosemarie Klemisch. Glauben kann man es nur, wenn man sich die Bestätigung aus ihren Dokumenten holt, denn ihr ungebrochener Humor, ihre Vitalität und in erster Linie ihr Aussehen strafen dieses Geburtsdatum Lügen. Über die Zeit ihrer Mitgliedschaft könnte sie ein ganzes Buch füllen, denn sie ist am 8.12.1973, also vor fast 50 Jahren unserem Verein beigetreten. Bereits 1976 wurde sie an der Seite von Erika Osterseher als 2. Kassierin in den Vorstand berufen, war aktives Mitglied unserer Tanzgruppe, tanzte mit ihrem Helmut 11 Jahre im „Weißen Rössel“ in der Volksoper und hat maßgeblich bei der Führung unserer Kantine geholfen. Jetzt wacht sie seit ein paar Jahren mit Argusaugen als 1. Kassierin über die Finanzen unseres Vereines. Bei jeder Theatervorstellung ist sie an der Abendkassa im Einsatz, ebenso bei allen Veranstaltungen im Vereinsheim. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft am 9.11.2002 war eine logische Folge für ihren nimmermüden Einsatz.


Viele schöne Stunden konnten wir mit Dir, liebe Rosi, verbringen, doch wir konnten Dir auch in Deiner wohl schwersten Zeit beistehen. Der Verlust Deines vielgeliebten Helmut hat uns ebenso tief getroffen und in unserem kleinen Kreis eine Lücke hinterlassen, die nur schwer zu schließen ist. Trotz alledem hast Du Dir aber Deinen Humor bewahrt.


Liebe Rosemarie, wir danken Dir für Deinen Einsatz, Deine kompetente Führung der Vereinskassa, wünschen Dir noch viele erholsame "heilige“ Donnerstag-Saunatage und viele gesunde, wunderbare Jahre mit Deiner Familie.

 

Zum Schluss senden wir noch unseren kranken Mitgliedern und Freunden herzliche Genesungswünsche.

 

                                                                    Mit lieben Grüßen an alle


                                                                        
Die Vereinsleitung